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Mittlerer Schulabschluss

Allgemeines

Der mittlere Schulabschluss (MSA) wird am Ende der 10. Klasse abgelegt und soll den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe vergleichbar messen.

Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern in allen Fächern auch um die Kompetenzen, die die Schüler in allen Klassen bis zum Ende der 10. Klasse erworben haben. Diese fachspezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten umfassen Formen des Verstehens und der Erarbeitung von Fakten und Inhalten ebenso wie Darstellungs- und Präsentationstechniken.

Die Möglichkeit des Übergangs in die gymnasiale Oberstufe erfordert eine erfolgreiche Versetzung, die durch entsprechende Jahrgangsnoten erreicht wird, und zusätzlich die bestandene MSA - Prüfung.

Die schriftlichen Prüfungen

Schriftliche Prüfungen finden in den Fächern Deutsch, der ersten Fremdsprache (Englisch/Französisch) und Mathematik statt. Die Prüfungsaufgaben werden zentral gestellt. Die Prüfungen dauern für Deutsch 180 Minuten, für Englisch/Französisch 150 Minuten und für Mathematik 120 Minuten.

In der ersten Fremdsprache (Englisch/Französisch) findet außerdem eine mündliche Prüfung statt.

Die “Prüfung in besonderer Form” (Präsentationsprüfung)

Die Unterrichtsfächer Physik, Biologie, Chemie, Kunst, Musik, Erdkunde, Religion und Geschichte können beim mittleren Schulabschluss für die weitere Prüfung gewählt werden, die jede Schülerin und jeder Schüler absolvieren muss. Es handelt sich dabei um eine “Präsentationsprüfung”, die als Gruppenprüfung vorgesehen ist.

Sie besteht aus der eigentlichen Präsentation und einem anschließenden Prüfungsgespräch.

Ablauf von Vorbereitung und Prüfung

Ist die Wahl des Faches getroffen, formulieren jeweils drei bis vier Schüler mit Unterstützung des Fachlehrers ein Thema, das von den Eltern bestätigt und von der Schulleiterin genehmigt werden muss. Für die weitgehend selbstständige Erarbeitung ihres Vortrags haben die Gruppen dann mindestens sechs Wochen Zeit. Es sollte sich um eine problemorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema handeln.

 

Medien sollen den Vortrag stützen, das kann eine digitale Präsentation (z.B. Powerpoint oder Impress) sein, aber auch ein gut gestaltetes Plakat, ein Experiment, Folien oder Video.

Die Gruppen präsentieren ihren Vortrag vor einem Prüfungsausschuss.

Anschließend stellt der Prüfer Fragen zu Inhalt und Präsentation des Themas.

Der Eigenanteil jedes Schülers an der Präsentation sollte ca. 10 Minuten betragen, das Prüfungsgespräch dann jeweils 5 Minuten. Bei einer Gruppe von drei Schülern würde damit eine Gesamtprüfungszeit von 45 Minuten entstehen.

Die Schüler erhalten eine individuelle Bewertung ihrer Prüfungsleistung, diese wird ihnen nach Abschluss der Prüfung mitgeteilt.

Der Prüfer begleitet die Schüler seiner Prüfungsgruppe in der gesamten Vorbereitungsphase und führt entsprechende Beratungen durch. Die Beratungen fangen bei der konkreten Themenformulierung an und können bis zur “Technikprobe” unmittelbar vor den Prüfungstagen führen.