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Grundschule

Die Verlässliche Halbtags-Grundschule (VHG) mit offener Ganztagsbetreuung in der Evangelischen Schule Steglitz

„Ich wünsche mir von der Schule, dass nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern die Schule uns zur Seite steht, um aus den Kindern offene, aufgeschlossene, selbstbewusste und fröhliche Menschen zu machen.“(Vater einer Erstklässlerin)

In diesem Gedanken drückt sich ein erweitertes Verständnis von guter Schule aus. Bei allem – auch gelungenem – Bemühen sehen wir, dass es mehr Gelegenheiten als sie uns bis heute zur Verfügung standen, geben muss, um dem Elternwunsch zu entsprechen. Die VHG mit offener Ganztagsbetreuung kann ein richtiger Schritt werden, sie wird bei uns erprobt.

Das von der Gesamtkonferenz unter Elternberatung erarbeitete pädagogisch-organisatorische Konzept der VHG mit offener Ganztagsbetreuung ermöglicht bei guter Zusammenarbeit von Lehrern und Erziehern

  • viele Formen der sozialen Erziehung mit mehr Zeit einzuüben,
  • den Schulvormittag so zu akzentuieren, dass intensive Unterrichtsphasen und entspannendere Lern- und Spielphasen sich abwechseln,
  • individuelle Begleitung von Schülerinnen und Schülern phasenweise einzurichten und die Gesamtgruppe zu entlasten,
  • die gemeinsame Schul-Klassen-Zeit so zu gestalten, dass sowohl gemeinsame Anfangs- und Endphasen stattfinden wie auch flexible Gruppenangebote, die den unterschiedlichen Interessen der Schüler entgegenkommen.

Die VHG ermöglicht den Eltern eine verlässliche Schulzeit. Eine Stundenplangestaltung, die ein unterschiedliches Unterrichtsende vor 13.30 Uhr vorsieht – wie wir es bisher gewohnt waren – würde alle pädagogischen Kräfte für betreuende Aufsicht binden und kein Konzept im obigen Sinn bedeuten. Für Kinder, die eine Ganztagsbetreuung brauchen, ist durch die Erzieher/innen, die vormittags wie nachmittags arbeiten, eine pädagogische Kontinuität gewährleistet, die sich wiederum positiv auf die Unterrichts- und Lernsituation am Vormittag auswirken kann. Erzieher/innen übernehmen keine unterrichtlichen Verpflichtungen, wohl aber erzieherische, soziale und angeleitete Aufgaben.

  •   7.30 –   8.00 Uhr  Aufsicht
      8.00 –   8.45 Uhr  1. Stunde
      8.55 – 10.25 Uhr  1. Blockstunde
    10.25 – 10.55 Uhr  große Pause
    10.55 – 12.25 Uhr  2. Blockstunde
    12.45 – 13.30 Uhr  freies Spiel u.a. 3. Unterrichtsblock


Klasse 1 - 3

Die von Klasse 1-3 klassenübergreifenden Musikangebote (Chor, Instrumental AG etc.) werden dienstags und freitags in der 3. Std. angeboten. Für die restlichen Schülergruppen werden von den Erzieherinnen AGs geleitet. Diese AGs werden auch in Zukunft gleichbleibend an dieser Stelle sein.
Die 1. Klassen haben z.T. eigene Veranstaltungen, jedoch sollten auch sie von Beginn an am Chor- und Musikleben teilnehmen können.
Von Klasse 1 – 3 gibt es „Begegnung mit der Fremdsprache Englisch“.
Französisch wird als „Schnupperkurs“ in Klasse 3 angeboten, um unser neusprachliches Profil vorzubereiten und Entscheidungen der Eltern zu fundieren.

Die offene Ganztagsbetreuung setzt den Vormittag folgendermaßen fort

  • 11.40 – 12.25  Essen 1. Klassen
  • 12.45 – 13.30  Essen 2. Klassen
    13.30 – 14.00  Essen ab 3. Klassen
  • 14.00 – 15.00  Hausaufgabenbetreuung
    15.00 – 16.00  freies Spiel oder 2 x wöchentlich AGs in Absprache mit dem Unterricht

Die Nachmittags-AGs finden in Schulräumen statt (Werken, Lehrküche, TNU-Raum, Klassenräume). Sie beginnen erst nach den Herbstferien.

 

 


Klasse 4-6

Um die Lehrer-Zweierteams, die diese Klassenstufen leiten, gruppieren sich – insbesondere ab Klasse 5 – Fachlehrer/Innen. Der gewachsene Zusammenhalt der Klasse lässt spezifische Formen der Differenzierung zu. Ab Klasse 4 werden Englisch oder Französisch als Fremdsprache (3stg.) angeboten. Die Fremdsprachen bauen auf dem in der 1. Stufe erworbenen Wissen auf und prägen unser neusprachliches Profil.
Instrumental AG und Chorarbeit werden weitergeführt.
Neben den Fremdsprachen treten Fächer wie Werken/ITG (Informationstechnische Grundbildung), aber auch Gartenarbeit und Technik auf den Stundenplan. Epochale Organisation von Geschichte und Erdkunde (GEK) und Kunst/Technik ermöglicht das Arbeiten in zeitlich intensiven, thematischen Einheiten. Hier zeigt sich u.a. unser naturwissenschaftlich-technisches Profil, das eine breite Ausgangsbasis für weiterführende Schulen garantiert.

Das Schulleben in der Grundschule ist von den regelmäßigen Andachten geprägt, die meist eine Klasse für die anderen vorbereitet.
In einer großzügig ausgestatteten Schülerbibliothek lassen sich in den großen Pausen gute Bücher ausleihen.
Schulfeste, jahreszeitlich geprägtes Singen, Sportfeste und viele klasseninterne Unternehmungen laden zu kleinen Höhepunkten im Schulalltag ein.

Die schulinterne Ausbildung und Arbeit als Konfliktlotse/Konfliktlotsin ist ab Klasse 4 möglich.