Evangelische Schule Steglitz

Integrierte Sekundarschule

Die Integrierte Sekundarschule ist ein Schultyp, der seit 2010 im Land Berlin existiert. Sie ist mit dem Gymnasium Teil eines Zweisäulenmodells und ersetzt die Hauptschule, die Realschule und die Gesamtschule. Die Integrierte Sekundarschule wird zweizügig geführt.

Unsere Fachbereiche stellen sich vor

1. Fremdsprache

Englisch oder Französisch

Wahlpflichtkurse
  • Mathematisch-naturwissenschaftlicher Kurs
  • Französisch/ Englisch als zweite Fremdsprache oder
  • Darstellendes Spiel mit Literaturarbeit und Theaterspiel

Eine informationstechnische Grundausbildung (ITG) gehört zum Pflichtunterricht der 7. Klassen, ebenso Biologie. Betriebspraktikum (Klasse 9) und die „Woche im Handwerk“ in Kooperation mit dem „netzwerk berufspraxis“ ergänzen das Unterrichtsangebot. Kurz- und Klassenfahrten werden in den Klassen 7, 8 und 10 durchgeführt.

Mathematisch-naturwissenschaftlicher Kurs

Ausgewählte Themen aus Physik, Biologie, Chemie und Mathematik bilden die Schwerpunkte dieses Kurses. Die Themen und Projekte römische Zahlen, Sternkarten, Geschwindigkeitsmessungen, Lochkamera, Bestimmungen von Pflanzen, Stadtplanung, Ozon, Wasser, Ökologie ergänzen und erweitern den Fachunterricht.
Für uns ist es selbstverständlich, dass möglichst viele Themen praktisch behandelt werden und nicht „nur “ theoretisch bearbeitet werden.
Computerspiele sind in: Doch wie funktionieren die einfachsten Grundbausteine? In der 10. Klasse erhalten die Schüler Einblick in die Programmierung, Grafiken und bewegte Bilder werden erstellt und die Schüler werden fit für die Büroarbeit durch Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationstechniken etc…

Darstellendes Spiel

Wir setzen uns mit Literatur auseinander und erproben uns in der Schauspielkunst, im Maskenbilden, im Erstellen von Bühnenbildern und Anfertigen von Kostümen bis hin zu Theaterabenden und Shows.

Französisch

…J´aime mon école protestante!
Wie wir das Vokabeln-Lernen völlig vermeiden können, haben wir noch nicht herausbekommen. Trotzdem lernen wir mit Spiel und Spaß in kleinen Gruppen – und das schon ab Klasse 4 oder ab Klasse 7.

Projekttage

Vor den großen Ferien gibt es regelmäßig „Schule anders“: Mehrere Tage lang erarbeiten die Schüler Themen zu bestimmten Schwerpunkten. In kleinen Gruppen beschäftigen sie sich mit den von ihnen ausgewählten Interessengebieten, zum Beispiel:

  • Radtouren in die Umgebung Berlins
  • Ruderfahrten
  • Kochkurse
  • Herstellen von Kosmetika
  • Ölmalerei
  • Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit (z.B. Aids, Suchtprophylaxe)
  • Kontaktaufnahme zu Schulen für Behinderte
  • Biologie im Schulgarten
  • Schreiben und Einüben kurzer Theaterstücke…
Gute Gründe sich für uns als Oberschule zu entscheiden
  1. Wir sind eine kleine überschaubare Schule – Wir kennen jeden Schüler. (Die Erfahrungen haben gezeigt, dass große Schulen eher große Probleme machen.)
  2. Der langsamere und stressfreiere Weg zum Abitur (Bereits jetzt gehen 70 – 80% unserer Schüler nach dem MSA auf weiter führende Schulen.)
  3. Eine geringere Wochenstundenzahl (z.B. 4 Stunden weniger als in einer vergleichbaren Gymnasialklasse, auch durch Wegfall des Ethikunterrichts) bedeutet, dass sich die Schüler stärker auf die wichtigen Fächer konzentrieren können.
  4. Kooperationspartner (Jeder Schüler dieser Schule hat bei entsprechenden Abschlüssen einen sicheren Platz in der gymnasialen Oberstufe unserer Partnerschule)
  5. Wir haben bereits langjährige Erfahrungen mit dem Dualen Lernen  (Netzwerk Berufspraxis, Berufsorientierung, Jung und jünger, Begegnung von Jung und Alt)
  6. Diese werden ergänzt durch Lernfelder, die zu unserem evangelischen Profil passen.
  7. Differenzierung (innere Differenzierung, äußere Differenzierung durch freiwillige und verpflichtende Kurse, z.B. Konversationskurs Englisch u.ä.)
  8. Mittagessen für alle ist möglich.
  9. Hausaufgabenbetreuung bieten wir u.a. durch unsere ehrenamtlichen PISA-Paten.
  10. Deutlich geringere Schülerfrequenzen als an den Gymnasien
  11. Was uns auch in der Grundschule auszeichnet: Der Blick auf das Kind („Hier wird mein Kind als ganzer Mensch gesehen“) – das bieten wir auch in der Oberschule.
  12. Bewahrung der Qualität durch bewusste Aufnahme der Schüler.

Berufsorientierungsunterricht läuft auf mehreren Ebenen.

Wirtschaft Arbeit Technik (WAT)

Berufsorientierung im Rahmen des Faches Wirtschaft, Arbeit Technik (WAT) ab der achten Jahrgangsstufe

Praktika

Schnupperpraktika /Vertiefungspraktikum in der neunten Jahrgangsstufe in verschiedenen Handwerksinnungen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Berufspraxis. Die für uns zuständige Projektleiterin ist Frau Birkle.

Betriebspraktikum

Dreiwöchiges Betriebspraktikum im Anschluss an die Winterferien.

Beratung durch Agentur für Arbeit

Begleitung und Beratung durch die Agentur für Arbeit in der neunten und zehnten Jahrgangsstufe.

Check-U – Das Erkundungstool für Ausbildung und Studium

Teste mit Check-U deine persönlichen Stärken und Interessen! Finde heraus, welche Ausbildungen oder Studienfelder dazu passen.

Allgemeines

Der mittlere Schulabschluss (MSA) wird am Ende der 10. Klasse abgelegt und soll den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe vergleichbar messen.

Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern in allen Fächern auch um die Kompetenzen, die die Schüler in allen Klassen bis zum Ende der 10. Klasse erworben haben. Diese fachspezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten umfassen Formen des Verstehens und der Erarbeitung von Fakten und Inhalten ebenso wie Darstellungs- und Präsentationstechniken.

Die Möglichkeit des Übergangs in die gymnasiale Oberstufe erfordert eine erfolgreiche Versetzung, die durch entsprechende Jahrgangsnoten erreicht wird, und zusätzlich die bestandene MSA – Prüfung.

Die schriftlichen Prüfungen

Schriftliche Prüfungen finden in den Fächern Deutsch, der ersten Fremdsprache (Englisch/Französisch) und Mathematik statt. Die Prüfungsaufgaben werden zentral gestellt. Die Prüfungen dauern für Deutsch 180 Minuten, für Englisch/Französisch 150 Minuten und für Mathematik 120 Minuten.
In der ersten Fremdsprache (Englisch/Französisch) findet außerdem eine mündliche Prüfung statt.

Die “Prüfung in besonderer Form” (Präsentationsprüfung)

Die Unterrichtsfächer Physik, Biologie, Chemie, Kunst, Musik, Erdkunde, Religion und Geschichte können beim mittleren Schulabschluss für die weitere Prüfung gewählt werden, die jede Schülerin und jeder Schüler absolvieren muss. Es handelt sich dabei um eine “Präsentationsprüfung”, die als Gruppenprüfung vorgesehen ist.
Sie besteht aus der eigentlichen Präsentation und einem anschließenden Prüfungsgespräch.

Ablauf von Vorbereitung und Prüfung

Ist die Wahl des Faches getroffen, formulieren jeweils drei bis vier Schüler mit Unterstützung des Fachlehrers ein Thema, das von den Eltern bestätigt und von der Schulleiterin genehmigt werden muss. Für die weitgehend selbstständige Erarbeitung ihres Vortrags haben die Gruppen dann mindestens sechs Wochen Zeit. Es sollte sich um eine problemorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema handeln.

Medien sollen den Vortrag stützen, das kann eine digitale Präsentation (z.B. Powerpoint oder Impress) sein, aber auch ein gut gestaltetes Plakat, ein Experiment, Folien oder Video.
Die Gruppen präsentieren ihren Vortrag vor einem Prüfungsausschuss. Anschließend stellt der Prüfer Fragen zu Inhalt und Präsentation des Themas.

Der Eigenanteil jedes Schülers an der Präsentation sollte ca. 10 Minuten betragen, das Prüfungsgespräch dann jeweils 5 Minuten. Bei einer Gruppe von drei Schülern würde damit eine Gesamtprüfungszeit von 45 Minuten entstehen. Die Schüler erhalten eine individuelle Bewertung ihrer Prüfungsleistung, diese wird ihnen nach Abschluss der Prüfung mitgeteilt.

Der Prüfer begleitet die Schüler seiner Prüfungsgruppe in der gesamten Vorbereitungsphase und führt entsprechende Beratungen durch. Die Beratungen fangen bei der konkreten Themenformulierung an und können bis zur “Technikprobe” unmittelbar vor den Prüfungstagen führen.