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Skifahrt Winter 2013

Fahrtbericht

Ski- und Snowboardreise der Evangelischen Schule Steglitz 2013 nach Reutte / Tirol

 

Nach rund einem Jahr der Planung und Vorbereitung ging es am 3. März morgens um 5:00 Uhr endlich los. Alle waren pünktlich am Reisebus, sogar die von den Eltern gewünschte Polizeikontrolle hielt uns nicht allzu lange auf. Wir mussten uns sputen, da wir die letzte Gondel zur Bergstation bekommen wollten, um dann mit unseren Rucksäcken zur Singerhütte zu wandern. Alles klappte wie geplant. Die SchülerInnen schnappten sich Schneerutscher und Tüten und rannten den Hausberg hoch um zur Hütte abzurutschen. Bewegung war nach einer rund zehnstündigen Busfahrt trumpf. Ein leckeres Abendessen brachte wieder Kraft, sodass einige gleich zurück zum Rodeln wollten. Andere richteten sich zuerst die Schlafstätten im Bettenlager gemütlich ein.

Der erste Morgen überraschte uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Alle machten sich nach dem Frühstück für die Piste fertig. Die Wanderung zur Gondelbergstation stand an, da wir für die SchülerInnen das Ski- und Snowboardequipment an der Talstation der Gondel ausleihen wollten. Alles war gut für uns vorbereitet, die Ski- und Snowboardgruppen wurden rasch eingeteilt. Jeder Lehrer fuhr mit seiner Gruppe hoch in das Skigebiet vom Hahnenkamm. Die vier Anfängergruppen suchten sich sanfte Hänge, für die ersten Übungen mit den ungewohnten Sportgeräten.  Nach einer ausgiebigen Mittagspause machten sich alle wieder auf zur nächsten Lektion. Die fortgeschrittenen Skifahrer nahmen sich der einzigen fortgeschrittenen Snowboarderin an. Alle hatten ein sehr ähnliches Tempo, was die Unterrichtsgestaltung sehr vereinfachte. Für die nächsten Tage standen verschiedene Schwerpunkte im Vordergrund (Gleiten, Kanten, Be- und Entlasten, geländeangepasstes Fahren, Variationen von Schwüngen und Schwungradien, ...)

Die folgenden Abende gestalteten sich recht abwechslungsreich. Gesellschaftsspiele, ein Fantasiespiel, gruppendynamische Hüttenspiele aber auch Referate zu verschiedenen theoretischen Aspekten der Bergwelt standen auf dem Programm. Für die folgende Tage galt: Ski oder Snowboard anschnallen und los!

Erleichtert wurde all dies natürlich durch die Grundidee:

 

„Wir fahren auf eine Hütte mitten im Skigebiet.“

 

Keine Ablenkung von Läden und Geschäften, keine Autos, keine Busse, kein Stau, keine elektrischen Geräte zur Unterhaltung, …

Für uns ging dieses Konzept voll auf. Die verschiedenen Jahrgänge (Klassenstufe 6 – 9) mischten sich nicht nur in den Ski- und Snowboardgruppen, sondern auch auf den Zimmern und im Aufenthaltsraum. Es war eine fröhliche, fast ausgelassene Stimmung zu spüren, die effektives Lernen ermöglichte. Unerfreulich waren einzig ein Problem mit der Höhenkrankheit und ein Sturz auf der Piste mit einem Unterarmbruch als Folge. Der Hubschrauberflug wird wohl unvergesslich bleiben…

 

Fünf abwechslungsreiche Tage lang hielt das freundliche Wetter an. Auch die Rücktour klappte ganz wie geplant: Die fortgeschrittenen Skifahrer und eine tapfere Snowboarderin transportierten alles Gepäck auf Skiern bzw. Snowboard zur Gondelmittelstation. Von dort fuhr das gesamte Gepäck ins Tal und wurde vom Liftpersonal in Empfang genommen und bis zu unserer Abfahrt verwahrt.

Viele der Anfänger schafften sogar die wirklich schwierige Abfahrt ins Tal. Nach dem wir die Ski und die Snowboards abgegeben hatten, stiegen wir in den bereits wartenden Reisebus und machten uns auf die lange Fahrt zurück nach Berlin.

Ein tolles Erlebnis! P. Illner, L. Boese und G. Stoeck